Galerie/Archiv
2011
Vernissage "From the Beginning ..." (30. November)
"Von Anbeginn ..."
Fotografien zur Bibel von Shai Ginott
Shai Ginott leitet verschiedene Foto-Workshops in Israel. Ihre Aufnahmen sind in mehreren Ausstellungen innerhalb und außerhalb Israels gezeigt worden, darunter in London, Tokio - und jetzt in Wien. Die Fotografien wurden alle in Israel - im Negev, an der Mittelmeerküste, in Galiläa, am See Genezareth sowie am Berg Hermond - aufgenommen. Durch die Komposition aus zwei übereinanderliegenden Bildern entstanden imaginäre Szenerien, die Textstellen der Bibel illustrieren.
Gemeinsam mit der Botschaft des Staates Israel, welche die Bilder leihweise zur Verfügung stellt, veranstaltet die Evangelisch-Theologische Fakultät und die Fachbereichsbibliothek Katholische und Evangelische Theologie diese Ausstellung und begründet damit gleichzeitig die neue Bibliotheks-Reihe "biblioarte". Zukünftig soll damit in loser Folge Raum für Kunst und Kultur geboten werden.
Eröffnung: 30. November 2011, 18 Uhr,
Dauer der Ausstellung: 1. Dezember 2011 - 31. Jänner 2012
jeweils zu den Öffnungszeiten der Fachbereichsbibliothek
Ort: Fachbereichsbibliothek Katholische und Evangelische Theologie
Schenkenstrasse 8-10, 1010 Wien
> ORF-Radiobeitrag in der Sendung "Erfüllte Zeit", Ö1, 1.1.2012 (5,5 MB, mp3)
> ORF-Radiobeitrag in der Sendung "Religion Aktuell", Ö1, 2.1.2012 (1,7 MB, mp3)
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Fakultätenausflug der Katholisch- und Evangelisch-Theologischen Fakultäten (28. Oktober)
Die Ganztags-Rundreise führte durch die Wachau, welche interessante Ziele für beide Fakultäten bietet. Von besonderem Interesse waren hier u.a. der Schnitzaltar in Mauer bei Melk, der Friedhof in Spitz, die Wallfahrtskirche Maria Laach und die Evangelische Kirche in Krems.
Antrittsvorlesung von Prof. Dr. Martin Rothgangel (16. Mai)
Am 16. Mai hielt Prof. Martin Rothgangel (Institut für Religionspädagogik) im kleinen Festsaal der Universität Wien seine Antrittsvorlesung zum Thema "Auf dem Weg zu einer 'Allgemeinen Fachdidaktik'. Ein Beitrag aus religionspädagogischer Perspektive".
> Lesen Sie dazu: "Religionspädagogik im Dialog" - Artikel in uni:view
Erweiterung des Austauschprogrammes der Universität Wien mit libanesischen Fakultäten
Mitte Mai haben der Vizerektor der Universität Wien, Prof. Dr. Arthur Mettinger, die beiden Dekane der theologischen Fakultäten, Univ.-Prof. Dr. Martin Jäggle und Univ.-Prof. Dr. Christian Danz, sowie der Vorstand des Instituts für Kultur- und Sozialanthropologie, Univ.-Prof. Dr. Thomas Filitz, einen ergänzenden Rahmenvertrag mit der religionswissenschaftlichen und theologischen Fakultät der Université Saint Joseph (USJ) in Beirut abgeschlossen. Die Initiative hierzu ging von Vizedekanin Univ.-Prof. Dr. Ingeborg Gabriel von der Katholisch-Theologischen Fakultät aus.
Hierdurch wird ermöglicht, dass Studierende der Universität Wien, die im Rahmen des kürzlich eingerichteten Joint Study Programs „Studium im Mittleren Osten“ für ein Jahr in den Libanon gehen, nun auch an der renommierten katholischen Privatuniversität St. Josef studieren können, ohne Studiengebühren bezahlen zu müssen.
Die Université Saint Joseph wurde 1875 durch Jesuiten gegründet und war damit die erste katholische französischsprachige Hochschule in der Region. Heute wirken an der Université Saint-Joseph 1774 Lehrende, 502 Mitarbeiter und mehr als 12.000 Studierende. Die Fakultät für Religionswissenschaft (Faculté des sciences religeuses), mit der das Rahmenabkommen unterzeichnet wurde, ist 1999 eingerichtet worden und umfasst unter anderem das Departement für Religionswissenschaften, das Institut für islamisch-christliche Studien und das Zentrum zur Dokumentation und Erforschung des arabischen Christentums. Die Studien sind in der Regel in Französisch oder Arabisch. Seit 2009 besteht allerdings auch das Projekt „Caravan“ (Studium der historischen und religiösen Charakteristika des Nahen Ostens), das von der deutschen und libanesischen Assoziation des Malteserordens initiiert wurde. Ziel des Programms ist es, das Wissen über die religiöse Vielfalt des Libanons und des Nahen Ostens sowie ihre Auswirkungen auf die sozialen, politischen und wirtschaftlichen Strukturen zu vertiefen. Das Curriculum, das sich mit der muslimischen, christlichen und jüdischen Geschichte und Gegenwart des Nahen Ostens befasst, wird in englischer Sprache unterrichtet. Das Studienprogramm ist unterteilt in Lehrveranstaltungen zur Geschichte und Gegenwart des Libanon und religionswissenschaftliche Lehrveranstaltungen zum Islam, Christentum und Judentum. Ergänzt wird das Curriculum durch den Besuch von lokalen Initiativen und religiösen und kulturellen Stätten im Libanon. Studierende aus Wien, die an der Near East School of Theology studieren, können an diesen Kursen wie auch an französisch- und arabisch-sprachigen Lehrveranstaltungen kostenlos teilnehmen.
Mit der Einbeziehung der Université Saint Joseph wird gewährleistet, dass die interreligiösen Studien nun auf einer breiten ökumenischen Basis betrieben werden können, die bereits mehrere Facetten des orientalischen Christentums umfasst: Es bestehen nun Partnerschaftsabkommen mit einer evangelischen (Near East School of Theology), einer katholischen (Université Saint Joseph) und einer orthodoxen (University of Balamand) akademischen Einrichtung im Libanon.
Der Religionswissenschaftler Univ.-Prof. Dr. Wolfram Reiss, der das Joint Study Program initiiert hat, wird von September bis Dezember im Rahmen eines Freisemesters an den genannten Fakultäten lehren und letzte Details des Studienaustauschprogrammes klären, damit ab WS 2012/13 erste Studierende aus Wien im Libanon studieren können. Desweiteren sollen in dieser Zeit auch zu weiteren islamischen und christlichen Studieneinrichtungen Kontakte geknüpft werden, um die Studienmöglichkeiten im Libanon noch zu erweitern.
Ziel des Programms ist es, intensiv Arabisch als gesprochene Sprache zu erlernen, die Kulturen und Religionen des Nahen Ostens (insbesondere Islam und Orientalisches Christentum) exemplarisch kennen zu lernen sowie allgemeine Qualifikationen für den interkulturellen und interreligiösen Dialog zu erwerben.
Für das Studienjahr werden pro Jahr zwei Stipendien in Höhe von maximal € 4.000,-- zur Verfügung gestellt. Ausführliche Informationen sowie Informationen über die Voraussetzungen sind auf der Homepage der Evangelisch-Theologischen Fakultät zu finden. Bewerbungen für das Studienjahr 2012/13 können bis zum 15. Oktober 2011 bei Univ.-Prof. Dr. Wolfram Reiss eingereicht werden.
Auszeichnung - Dr. Schipper (2. Mai)
Mehr als 300 VeranstalterInnen, die 2010 einen internationalen Kongress nach Wien gebracht haben, wurden im Wiener Rathaus in feierlichem Rahmen für ihren Einsatz geehrt. In diesem Zusammenhang wurde Dr. Friedrich Schipper für die Veranstaltung der Kulturgüterschutz-Konferenz "Archaeology in Conflict" in der UNO-City im April vergangenen Jahres ausgezeichnet.
Die Abgeordnete zum Wiener Landtag und Mitglied der Tourismuskommission, Gemeinderätin Katharina Schinner, empfing stellvertretend für WienTourismus-Präsidentin Vizebürgermeisterin Mag. Renate Brauner die Gäste und dankte ihnen gemeinsam mit Tourismusdirektor Norbert Kettner und Christian Mutschlechner (Leiter des Vienna Convention Bureau im WienTourismus) für ihr Engagement.
Welche Maria war an Jesu Grab?
Wie aus Maria von Magdala die ebenfalls diesen Namen tragende Mutter Jesu wurde: Forschungen an koptischen Handschriften können Überraschendes zutage fördern.
> Artikel von Dr. Hans Förster in "die Furche" Nr. 16 vom 21. April 2011
Im Anfang war die Übersetzung ...
Heilige Schriften gibt es in den meisten Religionen. Weil sie für die jeweilige Religion kanonischen Rang haben und als Offenbarungszeugnis gelten, ist ihre Übersetzung aus den Ursprachen in andere Sprachen ein besonders sensibler Vorgang. In gewisser Weise wird oft die Übersetzung zum Original, schreibt der Theologe Ulrich Körtner in einem Gastbeitrag.
Transformation am Beispiel von Bibelübersetzungen
> Beitrag von Prof. Dr. Ulrich H.J. Körtner auf science.orf.at
Auf zum Studium in den Libanon!
Neues Joint Study Program ermöglicht Studierenden der Universität Wien ein Jahr an libanesischen Fakultäten zu studieren und sich für den christlich-islamischen Dialog zu qualifizieren.
Im März wurden Rahmenabkommen zwischen der Universität Wien und zwei libanesischen Institutionen unterzeichnet (Rechts: Prof. Dr. Wolfram Reiss, Präsidentin Prof. DDr. Mary Mikhail und Dekan Prof. Dr. George Sabra von der Near East School of Theology bei der Vertragsunterzeichnung). Ziel des Programms ist es, intensiv Arabisch als gesprochene Sprache zu erlernen, die Kulturen und Religionen des Nahen Ostens exemplarisch kennen lernen sowie allgemeine Qualifikationen für den interkulturellen und interreligiösen Dialog zu erwerben. Studierende im Master- oder Doktorandenstudiengang sollen den Aufenthalt nutzen, um Ideen für die Anfertigung von Diplom-, Magister und Doktorarbeiten zu sammeln, die sich mit christlich-muslimischen, religionswissenschaftlichen, ökumenischen, europäisch-arabischen, anthropologischen, ethnologischen, politischen und anderen damit zusammenhängenden Themenfeldern beschäftigen. Teilweise kann das Studienjahr auch dazu benutzt werden, um Vorarbeiten zu Abschlussarbeiten und Feldforschungen zu betreiben. Langfristig geht es darum, Personen auszubilden, die aufgrund eigener Erfahrungen im Orient sowie sprachlicher und kultureller Kompetenz zu Vermittlern zwischen westlichen und orientalischen Vorstellungen in Österreich werden können und die den europäisch-arabischen und muslimisch-christlichen Dialog fördern.
Die Notwendigkeit für solche Studienaustausche wurde von Außenminister Michael Spindelegger auf der Internationalen Konferenz "Europe and the Arab World - Connecting Partners in Dialogue" im Jahr 2009 nachdrücklich hervorgehoben. Er sprach sich dafür aus, dass konkrete Schritte der Förderung der europäisch-arabischen Beziehungen unternommen werden, dass feste Strukturen des Dialoges eingerichtet und dass konkrete Initiativen implementiert werden, um den Dialog und die Zusammenarbeit mit der arabischen Welt voranzubringen. Das Joint Study Program versteht sich als ein Schritt in diese Richtung und möchte insbesondere Theologen, Religionswissenschaftler und Anthropologen qualifizieren.
Ab dem Studienjahr 2012/13 können Studierende der Evangelischen oder Katholischen Theologie, der Religionswissenschaft oder der Kultur- und Sozialanthropologie an diesem Studienprogramm teilnehmen. Ein Stipendium der Universität Wien für zwei Studierende pro Jahr wird dafür zur Verfügung gestellt. Partnerfakultäten sind die Near East School of Theology in Beirut sowie die Universität Balamand mit ihrem Zentrum für Christlich-Muslimische Studien und dem Institute of History, Archeaology, and Near Eastern Heritage.
Die Near East School of Theology (NEST) liegt im Herzen Beiruts in der Nähe der American University of Beirut. Sie ist die wichtigste Ausbildungsstätte für die höhere akademische Bildung von evangelischen Theologen im gesamten Nahen Osten. Neben den theologischen Fächern ist die islamwissenschaftliche Ausbildung wichtiger Teil des akademischen Programms. Die Unterrichtssprache an der Hochschule ist Englisch. Die unterrichtenden Professoren haben allesamt Abschlüsse von europäischen oder amerikanischen Universitäten. Eine große Bibliothek steht zur Verfügung. Plätze im dazu gehörenden Studentenwohnheim werden reserviert. Die kleine Anzahl von Studierenden ermöglicht eine aktive Teilnahme und viele Diskussionsmöglichkeiten. Des Weiteren werden im Rahmen der Lehrveranstaltungen zahlreiche Exkursionen durchgeführt, was für Austauschstudierende eine besondere Bereicherung darstellt. Neben den Lehrveranstaltungen an der NEST können Kurse an der renommierten St. Josef Universität besucht werden, die von der Römisch-Katholischen Kirche getragen wird.
Die zweite Institution, die als Studienort gewählt werden kann, ist die Universität Balamand in der Nähe von Tripolis im Nordlibanon. Sie wurde von der Griechisch-Orthodoxen Kirche von Antiochia gegründet und bietet einen Masterkurs für Christlich-Muslimische Studien an, an dem die österreichischen Studenten teilnehmen können. Während es sich an der NEST um eine internationale Studiengemeinschaft handelt mit Studierenden aus vielen Ländern, die als gemeinsame Sprache das Englische haben, besteht die Studiengemeinschaft in Balamand fast ausschließlich aus Studierenden aus dem Libanon und der arabischen Welt. Insoweit besteht hier die besondere Möglichkeit, sich die Arabische Sprache aktiv anzueignen. Kurse finden aber auch teilweise in Englisch statt und es gibt die Möglichkeit der individuellen Ausgestaltung eines Studienprogrammes. Zudem gibt es in Balamand ein Dokumentationszentrum, in dem Quellen für die Geschichte der Antiochenischen Kirche und Zeitschriftenartikel zum muslimisch-christlichen Dialog seit Jahrzehnten archiviert werden. Dies könnte eine wichtige Quelle für Forschungsarbeiten darstellen. Lehrende sind international renommierte christliche und muslimische Wissenschaftler. Vor Ort gibt es drei Professoren, die selbst in Deutschland studiert haben und von daher ideale Ansprechpartner sind.
Voraussetzung für das Studium ist der Abschluss eines Bachelors und die Einschreibung im Masterstudiengang der Evangelischen oder Katholischen Theologie, der Religionswissenschaft oder der Kultur- u. Sozialanthropologie. Gute Englischkenntnisse und die Absolvierung von mindestens einem Arabischkurs bei Bewerbung werden ebenso erwartet wie der Nachweis des Besuchs von Lehrveranstaltungen zum Bereich Islam, Orientalisches Christentum sowie zu politischen, sozialen und kulturellen Fragestellungen des Nahen Ostens. Desweiteren sind Empfehlungen von zwei Professoren der genannten Fakultäten beizubringen. Der Antrag für die Teilnahme am Joint Study Program ist bis 15. Oktober für das darauf folgende Studienjahr an Univ.-Prof. Dr. Wolfram Reiss (wolfram.reiss@univie.ac.at) zu richten, der das Studienprogramm initiiert hat und Ansprechpartner für die Durchführung des Studienprogrammes ist. Auf dieser Homepage unter "Kooperationen" sowie der anderen beteiligten Fakultäten und Institute sind weitere Informationen erhältlich.
Ein christliches Symbol braucht auch die religiöse Deutung
Die jüngsten Kreuz-Urteile in Europa und Österreich rekurrieren auf die kulturelle Symbolik des Kreuzes. Doch ohne religiöses Verständnis schwindet auch der Gehalt des Zeichens.
> Artikel von Dr. Hans Förster in der Furche Nr. 13, S. 5 vom 21. März 2011.
ThLZ kürt "Einführung in die evangelische Dogmatik" zum Buch des Monats Februar 2011
Das von Dekan Prof. Dr. Christian Danz verfasste Werk wurde in der Theologischen Literaturzeitung (ThLZ) rezensiert und zum Buch des Monats Februar 2011 gekürt.
Unbiblische Geschlechtsumwandlung
Die Apostolin „Junia“ in der Apostelgeschichte wurde im Laufe der Jahre zum Mann „Junias“. Kirchliche Ämter von Frauen – zumindest Diakoninnen – scheinen frühchristlich bezeugt.
Mehr dazu im Artikel von Dr. Hans Förster in „Die Furche - Feuilleton“ vom 27. Jänner 2011.
Universität Wien
Dr.-Karl-Lueger-Ring 1
1010 Wien
T: +43-1-4277-320 01
F: +43-1-4277-9 320
























