Seit dem 19. Jahrhundert wird die Bedeutung von Inschriften für die Interpretation der Texte des frühen Christentums immer wieder betont. Erst mit diesem Projekt, das vom FWF gefördert wurde (10.55776/P31343), gelang es, die inschriftlichen Zeugnisse der griechisch-römischen Antike zum Verständnis einer neutestamentlichen Schrift systematisch auszuwerten. Julien Ogereau hat dazu einen Kommentar zum 1. Thessalonicherbrief ausgearbeitet. Er wird die Methodik und wesentliche Ergebnisse seiner Arbeit präsentieren und zeigen, welch große Bedeutung das inschriftliche Material für die Erforschung des Neuen Testaments und weiterer frühchristlicher Texte hat.
Falls Sie Interesse haben, den Vortrag über Zoom mitzuverfolgen, melden Sie sich bitte bei elisabeth.oberleitner(at)univie.ac.at.
Epigraphische Beiträge zur Auslegung des 1. Thessalonicherbriefes
Habilitationsvortrag von Dr. Julien Ogereau