Neue Assistierende an der ETF

Institut für Alttestamentliche Wissenschaft und Biblische Archäologie

Arnim Janssen

Mein Name ist Arnim Janssen. Geboren bin ich im Sommer 1990. Studiert und gelebt habe ich in Berlin, Jerusalem, Wien und Hamburg. Besonders hat mir Wien gefallen und so freue ich mich auf weitere vier Jahre an der ETF als Assistent von Frau Prof. Grohmann! In meiner Dissertation zur "Medialität der Trauer" betrachte ich die Klagelieder intertextuell. Meine Frage ist, wie Text und Trauer, Sprache und Emotion zusammenfanden und wie sie über die Zeit beieinanderblieben und sich wandelten. Wenn ich nicht am Schreibtisch sitze, befinde ich mich in der Regel im Stadthallenbad im Wasser.

Rebekka Rüger

Ich bin Rebekka Rüger und 31 Jahre alt. Nachdem ich im schönen Rheinland aufgewachsen bin, habe ich in meiner Geburtsstadt Leipzig sowie in Halle und Sibiu (Rumänien) studiert. Nun hat es mich als Prae-Doc-Assistentin von Frau Prof. Schellenberg nach Wien verschlagen und ich bin sehr dankbar für diese Erfahrung. In meinem Dissertationsprojekt beschäftige ich mich mit der Gier und dem "bösen" Begehren in Texten des Alten Testaments und seiner Umgebung. Außerdem entdecke ich gern die Stadt, hege eine große Kaffeeleidenschaft und koche gern –- am allerliebsten alles, was bunt ist.

Janina Skóra

Mein Name ist Janina Skóra. Ich bin 28 Jahre alt und stamme aus dem grünen Westfalen. Als Studienorte haben mich Münster, Jerusalem und Berlin geprägt. Seit August erkunde ich nun das wundervolle Wien und arbeite für Frau Prof. Schellenberg als Assistentin. Der Arbeitstitel meiner Dissertation lautet "Tora zu Reinheit und Unreinheit", welche alttestamentliche Rechtstexte und Inschriften aus dem griechischen Sprachraum vergleicht. Besondere Aufmerksamkeit erhalten dabei Vorschriften für Frauen zur Geburt, Menstruation u.w. Neben dem Alten Testament sind meine Leidenschaften lange Waldspaziergänge mit unserem Hund Winston und Yoga.

Institut für Praktische Theologie und Religionspsychologie

Svenja Nordholt

Mein Name ist Svenja Nordholt. Ich habe Molekulare Biomedizin in Bonn und Evangelische Theologie in Leipzig, Bochum und Halle (Saale) studiert. Seit August 2020 vertrete ich Bernhard Lauxmann während seiner Elternkarenz als Universitätsassistentin am Institut für Praktische Theologie und Religionspsychologie.

Meine Dissertation schreibe ich in der Systematischen Theologie bei Prof. Dr. Dirk Evers in Halle-Wittenberg. Dabei prüfe ich, ob der Begriff des "ontologischen Individuums" in Hans Jonas‘ philosophischer Biologie als Schnittstelle für den Dialog zwischen Naturwissenschaften und Theologie dienen kann. Für Jonas ist allein der Organismus Individuum im ontologischen Sinne, da dieser seine Individualität mittels des Stoffwechsels aktiv von innen heraus erzeugt. Innerlichkeit und Subjektivität sind für den jüdischen Denker deshalb bereits Bestandteil basalster biologisch-materieller Vollzüge. Damit versucht Jonas, den Dualismus von Materie und Geist in einen integralen Monismus zu überführen.

Neben meiner Dissertation betreibe ich ehrenamtlich gemeinsam mit drei anderen Theologiestudierenden das digitale Lernprojekt "Was zur Hölle?! Theologie kompakt erklärt", bei dem wir theologische Prüfungsthemen in animierten YouTube-Videos erläutern.

Forschungsprojekt "The Apocryphal Sunday" (FWF)

Philip Polcar

Philip Polcar hat Klassische Philologie, Geschichte und Anglistik in Konstanz und Wien studiert. Er hat sich im Bereich der Latinistik mit einer Arbeit zu Hieronymus’ Witwenbriefen promoviert. Nach einer Assistenz bei Danuta Shanzer (Wien) arbeitete er am Projekt "The Cult of Saints in Late Antiquity" (Warschau/Oxford) mit; anschließend einige Zeit beim Corpus Scriptorum Ecclesiasticorum Latinorum (Salzburg). Philip Polcar interessiert sich besonders für die lateinische christliche Literatur der Spätantike.

Seit dem 1. Juli 2020 ist er Mitarbeiter im Forschungsprojekt "The Apocryphal Sunday" (FWF P 31428) von Prof. Dr. Uta Heil am Institut für Kirchengeschichte, Christliche Archäologie und Kirchliche Kunst.