Edition of Paul Tillich’s Correspondence (1887-1933) (I 4857-G)

Emanuel Hirsch an Paul Tillich o. D. (NL Paul Tillich, Andover-Harvard Theological Library, Harvard Divinity School, Cambridge, Mass; bMS/649/152[16])

Im August 2020 wurde vom FWF das Internationale Joint Project „Edition of Paul Tillich’s Correspondence (1887-1933)“ (I 4857-G) bewilligt. In dem Open-Access Hybrideditionsprojekt, das von Februar 2021 bis Januar 2024 am Institut für Systematische Theologie und Religionswissenschaft der Evangelisch-Theologischen Fakultät der Universität Wien (Leitung Prof. Danz) und an der Evangelisch-Theologischen Fakultät der Universität München (Leitung Prof. Graf) durchgeführt wird, werden Paul Tillichs umfangreiche Korrespondenzen seiner deutschen Zeit von 1887 bis 1933 in drei Clustern digital und in einer Printausgabe ediert. Mit der Edition von Tillichs Korrespondenz leistet das Projekt nicht nur eine grundlegende Vorarbeit für eine geistes- und ideengeschichtliche Erschließung seines Werkes, es rückt auch Aspekte und Zusammenhänge seines Wirkens in das Blickfeld, die bislang völlig unberücksichtigt geblieben sind. Dadurch eröffnet es völlig neue Perspektiven auf die Werkgeschichte seines Denkens in den komplexen theologisch-philosophischen und politischen Debattenlagen des 20. Jahrhunderts. Gerade aufgrund der Heterogenität der Wirksamkeit Tillichs, seiner vielfältigen Kontakte in Sozial-, Kultur- und diversen anderen Wissenschaften ist seine Korrespondenz von herausragender Bedeutung für die Erschließung der geistigen und politischen Geschichte des 20. Jahrhunderts.

Projektleiter

Projektmitarbeiter

  • Mag. lic. phil. Thomas Scheiwiller und Friedrich Schumann BTh MTh

Kooperationspartner:

  • Prof. em. Dr. Dr. h.c. Friedrich Wilhelm Graf, Evangelisch-Theologische Fakultät der Universität München